Von der Planung bis zum Endprodukt


Vieles schaut sich die Technik aus der Genialität der Natur ab. So schützt beispielsweise die Schildkröte ihren angreifbaren und verletzlichen Körper durch einen Panzer. Wir haben uns dieses Prinzip zunutze gemacht und verbauen und konfektionieren hochkomplexe Steuerungssysteme in schützende Schaltschränke nach den Bedürfnissen unserer Kunden.


Das Spektrum unserer Fertigung ist groß. Es reicht von der Einzel- bis zur Serienfertigung. Der Entstehungsprozess einer Serienproduktion durchläuft dabei die nachfolgenden Phasen: Entwicklung, der Prototyp, eine 0-Serie und die tatsächliche Serienproduktion. Die Fertigung unterscheidet sich sehr deutlich in den einzelnen Schritten, die abhängig von der Produktionsart sind. Unser gesamter Produktionsablauf wird unterstützt durch modernste Software wie EPLAN P8 und ProPanel. Abgerundet wird unser Leistungspaket durch ein Bearbeitungszentrum Steinhauer ModCenter und einen Leitungskonfektionierautomat Komax Zeta 633. Gerne begrüßen wir Sie auch bei uns vor Ort um Sie für unsere Arbeit zu begeistern. 

  

Planung bis Endprodukt Bestellung2


Bestellung und Materialbeschaffung


Wird ein Schaltschrank bei uns in Auftrag gegeben, ist der erste Schritt die Materialbeschaffung durch unser versiertes Einkaufsteam. Auch wird die Organisation der Vormontage hier organisiert, denn ein Großteil dessen wird in Fremdfertigung von zwei Behindertenwerkstätten aus Hameln und Holzminden geleistet.


Diese Einrichtungen bieten vielen Menschen mit Behinderung die Möglichkeit auf Ausbildung, bezahlte Beschäftigung, sowie Unterkunft und somit die Chance auf ein gesellschaftlich integriertes Leben.

 
 

Vollautomatisierte Kabelfertigung durch Komax


Zeit wird auch gespart durch unsere Möglichkeit die Leitungskonfektionierung intern durchzuführen.

Dies geschieht automatisiert durch eine Zeta 633 von Komax, die die folgenden Arbeitsschritte ausübt: Beschriften der Einzeladern, das Ablängen und Abisolieren, Hülsen pressen und vieles mehr. Alles erfolgt bedarfsspezifisch und gleichzeitig an beiden Kabelenden.

 

Planung bis Endprodukt Komax2

 

Planung bis Endprodukt Steinhauer3

 

 
Blechbearbeitung mit Steinhauer


Der erste Schritt in der Vormontage ist die Vorbereitung der Montageplatten. Ein dreiachsiges Bohrzentrum von Steinhauer bringt, automatisch aus dem EPLAN heraus, präzise Löcher und Aussparungen beispielsweise in Türen oder Seitenwänden von Schaltschränken ein. Danach findet die Kommissionierung der Teile statt.

 

 
 

DAKoTA – unser Assistent


Die Montageplattenbestückung mit Kabelkanälen, Hutschienen, Tragschienen und anderen Elementen wird mithilfe von DAKoTA, einem digitalen Dokumentations-Assistenzsystem zur Bestückung von Montageplatten, ohne Verwendung von Papier-Dokumentationsunterlagen, durchgeführt. DAKoTA wird auch in einer unserer zuliefernden Behindertenwerkstätten eingesetzt.

 

Planung bis Endprodukt DAKoTA2

 

Planung bis Endprodukt Moonshiner2

 

 

Effizienter arbeiten mit Moonshiner


Weitere Bauteile werden im nächsten Schritt mit Hilfe unseres Moonshiners montiert. Er ist ebenfalls ein visuelles Assistenzsystem, das per farbiger Projektion den Bestückungsplan auf der Montageplatte abbildet und dem Anwender die genauen Positionen und Kennungen der Bauteile anzeigt. So wird das zeitintensive Vergleichen mit den Plänen und Stücklisten überflüssig. Begleitend zur Bestückung wird ein Betriebsmittelkennzeichen ausgedruckt.

  

 

Die Verdrahtung


Hat alles seinen Platz gefunden, beginnt das Verdrahten der Montageplatten, bevor sie in den vormontierten Schaltschrank eingesetzt werden.


Anschließend erfolgt die Verdrahtung der Türen, auch sonstige Bauteile werden jetzt am Schrank montiert. Beschriftete Drähte mindern den Dokumentationseinsatz. Schrauben werden im Prozess mit definierten Drehmomenten festgeschraubt.

 

Planung bis Endprodukt Verdrahtung3

 

Planung bis Endprodukt Endpruefung

 

Die Endprüfung


Als letzter Schritt wird der Schaltschrank einer akribischen Endprüfung unterzogen. Es wird jede prüfbare Verbindung durchgecheckt, bevor ein Hochspannungstest die Prüfung abschließt.


Als unverzichtbare Arbeitsmittel dienen hier der Schaltplan, der Klemmenplan, eine Checkliste und eine Fehlersammelkarte. Die Messwerte müssen genauestens stimmen und auch Bilder der Montagebereiche werden dokumentiert.